Traditionelle Chinesische Akupunktur

Anwendungsgebiete

Akupunktur ist ein Verfahren, das zur Schmerztherapie, zur Stärkung des Organismus und zur Behandlung von Krankheiten angewendet wird. Auch bei Suchtkrankheiten wie dem Rauchen, wird Akupunktur eingesetzt. Gute Erfolge werden bei chronischen Schmerzen wie Migräne, Neuralgien, Rückenschmerzen , rheumatischen Erkrankungen, Gelenksschmerzen etc. erzielt, aber auch bei akuten Schmerzen, wie etwa Kopfweh, Hexenschuss und dergleichen. Durch einen steigende Bekanntheitsgrad und der Beliebtheit der Akupunktur werden die Anwendungsgebiete immer breiter. Verschiedene chronische Organerkrankungen, Verdauungsprobleme, gynäkologische Erkrankungen, Allergien, Bronchitis und Dauerschnupfen werden mittlerweile akupunktiert. Im Rahmen der TCM ist das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten noch wesentlich breiter. 
Es hat sich erwiesen, dass chronische Krankheiten in bestimmten Fällen besser mit Akupunktur zu therapieren sind, als mit schulmedizinischen Methoden. Das gilt hingegen nicht für akute Infektionen. Bei schweren Hormonstörungen, wie Diabetes und Schilddrüsen-Überfunktion sowie bei Krebs, kann Akupunktur bestenfalls andere Therapien unterstützen. Bei Wechseljahr-Beschwerden und Problemen mit den Sexualhormonen zeigt die Akupunktur hingegen gute Ergebnisse.

Wirkungsweise

Heutzutage geht die Wissenschaft davon aus, dass die heilende Wirkung der Akupunktur durch Stimulation der Nervenbahnen, sowie Beeinflussung des vegetativen Nervensystems, Produktion und Ausschüttung der Botenstoffe (darunter Endorphine, eine körpereigene Substanz mit morphinähnlicher chemischer Struktur) und Einfluss auf den Hormonhaushalt geschieht. Außerdem bewirkt, wie Studien belegen, die Akupunktur eine Steigerung der körperlichen Abwehrkräfte durch einen Anstieg der Abwehrzellen im Blut.
Während in Asien der Wirkmechanismus der Akupunktur nach wie vor als energetisch-qualitatives Lebenskraft-Konzept verstanden wird, gibt die westliche Forschung der biologisch-quantitativen Deutung als Reiz-Reflextherapie den Vorrang.

Risiken & Gefahren

Nicht durchgeführt werden darf eine Akupunktur bei Blutgerinnungsstörungen und der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten. Darüber hinaus bei Erkrankungen, die eine intensivmedizinische Behandlung erfordern, sowie schweren psychischen Störungen (Psychosen). Die Behandlung einiger Punkte in der Schwangerschaft ist verboten.  
Einige Medikamente, wie zum Beispiel Kortison, vor allem bei hohen Dosierungen, können die Wirkung der Akupunktur beeinträchtigen. Auch Bäderkuren und intensive Bestrahlungen bei Krebs können die Akupunktur stören. In diesen Fällen sollte einige Wochen gewartet werden, ehe mit der Akupunktur begonnen wird.

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